Montag, 8. August 2011

♣ Rezension: City of Ashes

Der zweite Band der 'Chroniken der Unterwelt' ist von der Schreibweise immer noch wunderbar, doch die Geschichte litt ein wenig..

In seinen Armen trug er einen Leichnahm. Mehr sah Clary nicht, während sie ihn völlig verwundert anstarrte - einen Leichnahm. Jemand, der sehr tot war, mit schlaff herabhängenden Armen und Beinen, und dessen Kopf nach hinten gefallen war und eine übel zerfetzte Kehle präsentierte. Clary spürte, wie sich Jace' Griff um ihren Arm wie ein Schraubstock verstärkte, und erst in diesem Moment schaute sie genauer hin, erkannte die vertraute Cordjacke mit den eingerissenen Ärmeln und das blaue T-shirt, das nun über und über mit Blut bespritzt war - und begann zu schreien.

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Titel: City of Ashes
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Sonstiges: 2. Band der Chroniken der Unterwelt

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Inhalt (amazon):

Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

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Story:
Viel hat sich nicht geändert; der Kern ist eigentlich der selbe geblieben. Valentin hat immer noch den bösen (oder seiner einung nach richtigen) Plan, die Welt zu Schattenjägern zu machen. Den kelch der Engel besitzt er schon - doch er braucht mehr. Diesen Kern fand ich ja schon bei ity of Bones erstaunlich gut ausgedacht und die Geschichte hat mich auch diesmal überzeugt, durch den Aufbau und den Ausbau sogar noch ein wenig mehr.
Aber leider hat dieser kern ein bisschen gelitten. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass nichts mehr diesbezüglich geschieht, stattdessen diese Jace-Simon-Clary-Sache mehr als nur im Vordergrund steht. Zudem es nichtmal da Abwechslung gibt; es passiert fast das leich wieder und wieder, im gleichen Schema. Das war immer ziemlich ermüdend und langweilich.

Schreibstil:
Cassandra Clare versteht sich wirklich wunderbar auf Gefühle! Sie kann sie so real widergeben. Umgebungen werden so gut beschrieben, dass ich fast jedes mal dachte, im Raum zu stehen, der gerade im Buch erwähnt wurde. Geschehnisse so detailliert erzählt und umschrieben, dass ich dachte, mitten dirn zu stehen und es vor Augen zu haben; wie in einem 3D-Film!
Das hat sogar die ständige Liebeskiste zwischen unseren 3 Hauptprotagonisten ein wenig vertröstet, weil man die Gefühle eben selbst entwickelt hat (auf eine verquere Art und Weise).

Cover:
Passend und schlicht. Das Wasser und die Brücke und der Schatten auf dem Wasser. Aber ichts wirklich herausragendes, wenn auch schon nicht hässlich.

Charaktere:
Die Autorin hat wundervolle Menschen (oder Schattenjäger, Vampire, Werwölfe, etc.) erschaffen.
Clary ist immer so liebenswürdig und will Jace und Simon beide nicht verletzen; sich selbst natürlich auch nicht. Sie kommt mit bestimmten Dingen, die im Buch noch passieren nicht ganz klar und denkt, es sei ihre Schuld. So selbstlos und nett und witzig. Wäre eine ziemlich gute Freundin für mich (xD)
Jace ist.. Da kann ich kaum sachlich bleiben. Seine Arroganz ist unglaublich anziehend und sexy. Er ist sexy; sein Aussehen, die Ausstrahlung. Nun hat er aber auch einen Kancks bekommen; allein, dass er sich in Clary verliebt hat, ist für ihn schon schrecklich genug und dann nimmt es auch ein solches Ende, muss es ein solches Ende nehmen - das hat ihn zerrissen. Diese Mischung ist unwiderstehlich.
Alec , der Schwule. Er gefällt mir imemr besser und er bekommt etwas mehr Persönlichkeit. Ich hatte bei CoB ein wenig das Gefühl, er wäre auf der Strecke geblieben.
Simon ist gut ausgearbeitet, aber ich kann nichts dagegen tun, dass er mich gehörig nervt. Das liegt nicht an ihm selbst - sondern an der tatsache, dass er Jace und Clary noch mehr auseinander bringt, als eh schon (sein muss/ müsste).
Auch alle anderen sind gut ausgearbeitet. Sogar Valentin kann ich einiges abgewinnen.

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Fazit:
Ich habe lange überlegt, ob nun 4 oder 5 Sterne - denn eigentlich schmerzt es mich schon ein wenig, weniger als 5 zu geben, da das Buch und das ende wirklich grandios waren - doch es gab nun mal Fehler (die langweiligen Stellen mit Jace-Clary-Simon), deswegen: entschlossene, aber doch schweren Herzens gegebene
4/5 Sternen



Kommentare:

Lucina hat gesagt…

Mir geht es ähnlich, ich hab dem Buch schweren Herzens auch nur 4 Sterne gegeben. (die Rezension steht allerdings noch aus) Ich fand, dass "City of Ashes" der schwächste Teil der ursprünglichen Trilogie ist.

Booksaremylife hat gesagt…

Den letzten habe ich ja noch nicht gelesen - ich warte auf die Taschenbuchausgabe. Und dann kommen ja noch die anderen hinzu.. Hach ja. Zu viele Bücher (mal wieder).

Aber ich bin gespannt,w ie ich das sehen werde ;)